Monika Rechsteiner
Zur Person
M.A. / Art in Context
geboren 1971 in St. Gallen, Schweiz, von Trogen AR
1995-1999 Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern, Fachbereich ästhetische Erziehung, Diplom für das höhere Lehramt.
2004-07 Masterstudiengang am Institut für Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin, Gasthörerin bei der Experimentellen Mediengestaltung an der UdK, Berlin.
Wohnt und arbeitet in Berlin, Potsdam und Basel.
Ausstelllungen & Preise
2010
Artists` Window, dock: Basel
Fest der Künste, Yorkkino Berlin
SWISS ART AWARDS, 2. Runde, Messehalle
Basel
<Trugschluss>, Video-und
Toninstallation, gARTen2010, Kunstverein Binningen
bei Basel, CH
61 MINUTEN 27 STATIONEN, Videoperformance mit
Live-Konzert, in Zus. Arbeit mit ensemble contraire und Benjamin Krieg,
RADIALSYSTEM V, Berlin
Time, space... meh! Matthew Bown Galerie,
Berlin, D
2009
61 MINUTEN 27 STATIONEN mit Benjamin Krieg u.
ensemble contraire, Walzwerk Münchenstein bei Basel, CH HEIMSPIEL, Ostschweizer
Kunstschaffen, Kunstmuseum St. Gallen, CH
WIE VON SELBST, HD-Video, 33 min., Premiere am Festakt des Aargauer Kuratoriums, Trafo, Baden, CH
TAWISUPLEBA in der Director´s Lounge
Berlin und am Filmfestival Thunersee,
Thun, CH
Rundgang Universität der Künste,
Absolventenkino, Berlin, D
2008
Regionale 09, Kunsthaus Baselland, Basel,
CH
Solothurner Filmtagen Uraufführung von
TAWISUPLEBA, 38’30“, dokumentarischer Bild-Essay durch Georgien mit Gesprächen
über die Kunst *
Weitere Aufführungen TAWISUPLEBA: Show down, exex St.Gallen | Les Rencontres Internationales, Paris/Madrid/Berlin, Videothek | Kunsthistorisches Institut, Universität Basel mit Lecture
2007
Rundgang, Universität der Künste Berlin,
D
2006
<Réingénérie du Monde>, Maison de la
culture de Plateau-Mont-Royal et Frontenac, Montréal, Kanada *
<augnablik>, Bluebox, Atelier- und Kunsthaus Meinblau, Berlin,
D
<Cleopatras Traum> mit B. Toniolo, P. Gutmann, R. Linder, O. Ralston, Museumsnacht Skulpturhalle, Basel
2005
<Snapshots>, Ausstellungsraum
Restitution, Berlin, D
<zwischenspiel.>, Ausstellungsraum im
ZENTRALBÜRO, Berlin, D
2004
<Drempelzucht>, Arts Place, Amsterdam,
NL
Appenzeller Frauenaufzug, Zeughaus Teufen AR,
CH
<fictitious landscape...>, Galerie Muu,
Helsinki, FIN (mit Birthe Zimmermann)
BLUE MOMENT PART II, Musik-Film-Konzert mit Natascha Stohler u. Band, Jazzclub bird`s eye, Basel, CH
2003
<Shift>, iaab, Kaskadenkondensator,
Basel, CH
Wort und Bild Festifall, Filmprojektion auf den
Wasserfall, Schaffhausen, CH
Viper, Festival für Film, Video, neue Medien, int. Wettbewerb, HAVEN BEELDSCHERM, 2’40“ min., Basel, CH *
<Solo-Polo>, Wischnewskis 1.3 showroom,
Hof Werkraum Warteck, Basel, CH
BLUE MOMENT mit Natascha Stohler | ECHTZEIT
mit <ensemble contraire>, Musik-Film-Konzert in Basel,
CH
2002
Kaappi, Kunsthalle Helsinki, FIN
<Lumottu tie>, Helsinki Festival,
Lasipalatsi, Helsinki, FIN
Muumanantai, Galerie Muu, Helsinki, FIN
Kunstweg Alpnachstad - Alpnach Dorf, CH
*
2001
<Picnic>, StopandGo, Werkraum Warteck,
Basel, CH (mit Nicole Henning)
Malerei?Malerei! Kunstmuseum des Kantons
Thurgau Kartause Ittingen, CH *
<Migma>, Galerie o.T., Luzern, CH
Regionale 2001, Kunsthaus Baselland, Basel,
CH
2000
Curraint d‘ajer, Kulturzentrum Nairs, Scuol
GR, CH *
Ostschweizer Kunstschaffen, Kunsthalle
St.Gallen, CH
1999
ch-edition 4, bei Martin Wallimann, Solothurn,
CH
Gletscherblick 99, SAC/l‘art pour l‘aar,
Installation in der Landschaft, Grimselpass, CH (mit Sep Müller) *
Dokbox Vitrine, Kunsthalle St.Gallen,
CH
1998
Erfrischungsraum Luzern, CH
* Katalog
Stipendien
| Förderungen
2011 Austauschatelier in Tokio, iaab, Christoph Merian Stiftung Basel
2009 Audiovisueller Wettbewerb Aargauer
Kuratorium, Herstellungsbeitrag für <WIE VON SELBST>
2007 Werkbeitrag Ausserrhodische
Kulturstiftung
2003 Produktionsbeitrag vom Fachausschuss
Audiovision & Multimedia Basel Stadt u. Basel Landschaft
2002 Austauschatelier in Helsinki, iaab,
Christoph Merian Stiftung Basel
2000 Atelierstipendium, Kulturzentrum Nairs, Scuol, Binz 39
Zur Arbeit
In den Arbeiten von Monika Rechsteiner (*1971, lebt und arbeitet in
Berlin/Potsdam und Basel) spielen (Landschafts-)Räume und die medialen
Möglichkeiten ihrer (Re-) Konstruktion oder Darstellung eine
wesentliche Rolle. Stillstellung und Bewegung, Tiefe und Raum, all die
medieninhärenten Parameter von Fotografie, Film oder Video werden
dabei ebenso ausgelotet und reflektiert, wie sie als «bildgebende»
Faktoren die von der Künstlerin erfasste und entworfene Welt
konstituieren.
Rechsteiner konfrontiert die BetrachterInnen mit
Realitätskonstruktionen, die die vertrauten Wahrnehmungsmuster und
Raum-Zeit-Auffassungen unterwandern, ein Gefühl von Unsicherheit und
Irritation erzeugen. Dabei ist ihr Ansatz immer ein forschender,
erkundender, der keine fest gefügte, ausdifferenzierte Welt(sicht)
zeigt, sondern sich bewusst an den Randbereichen, im Unklaren und
Mehrdeutigen situiert und damit indirekt zur Teilnahme und
Positionierung der BetrachterInnen auffordert.
(Irene Müller)










