Monika Mörgeli

Zur Person

Monika Mörgeli hat ihre Neigung zum kreativen Schaffen bereits mit ihrer Berufswahl als Dekorateurin betont. Seit 1990 arbeitet sie mit Ton. Sie besuchte Kurse in professionellen Werkstätten im In- und Ausland und setzte sich mit experimentellen Brenntechniken wie Raku und dem Pitfiring ( Grubenbrand )auseinander. Der Grubenbrand ist für die Künstlerin gleichbedeutend mit einem Ritual, durch das die gebrannten Keramikobjekte eine mystische Aura erhalten. Viele Vorbereitungen sind zu treffen und viele kleine Stossgebete werden zum Himmel empor gesandt, um das Gelingen zu unterstützen.
Die Künstlerin betont denn auch, dass sie vergangene Kulturen bewundere. Eines ihrer Themen ist der menschliche, vor allem weibliche Körper, den sie stark stilisiert wiedergibt. Die Figuren sind Manifestationen ihrer Gedanken und Gefühle aber auch der visuellen Eindrücke, die sie während ihrer Studienreise in Afrika, Australien und Südamerika gewonnen hat.
Text: Barbara Dieth Kunsthistorikerin

Ausstelllungen & Preise

Einzel- und Doppelausstellungen

  • 2006 Galerie Meystre, Zürich
  • 2005 Galerie Art 5, Nürndorf
  • 2005 Winterthur Versicherung, Winterthur
  • 2003 Galerie Baliere, Frauenfeld
  • 2002 Halterhaus, Feraltorf
  • 2000 Atelier zum Wöschhuus, Sellenbühren
  • 199 Galerie im Stall, Brütten

 

Gruppenausstellungen

  • 2009 Kunsthalle, Frauenfeld
  • 2009 Villa Meier Severini, Zollikon
  • 2009 Unjurierte Kunstausstellung, Winterthur
  • 2009 Galerie Vogtei, Herrliberg
  • 2008 Galierie zum Weiertal, Winterthur
  • 2008 Galerie Kunsttreppe, Winterthur
  • 2007 Villa Meier Severini, Zollikon
  • 2007 Galierie Kunsttreppe, Winterthur
  • 2006 Kunstkammer Schloss Bartenstein D
  • 2005 Ateliers im Werkhof, Rikon
  • 2005 Unjurierte Kunstausstellung, Winterthur
  • 2004 Kunstkasten, Winterthur
  • 2004 Galerie Art 5, Nürensdorf
  • 2001 Unjurierte Kunstausstellung, Winterthur
  • 2000 Phänomen, Keramikbiennale, Luzern
  • 1999 4. Schweizerischer Keramikwettbewerb, Solothurn
  • 1997 Unjurierte Kunstausstellung, Winterthur

Zur Arbeit

Aktuell schafft sie Bilderschachteln, d.h. aus Ton gebrannte schachtelförmige Objekte, die teilweise farbig sind und auf deren Oberfläche Zeichnungen eingeritzt sind. Obwohl diese Sgraffiti modern wirken, könnten ihre Vorbilder ebenso Höhlenzeichnungen sein. Ausserdem schafft sie monochrome Bildtafeln aus Porzellan, deren glatte Oberflächen Ausstülpungen oder Perforierungen aufweisen und an Lucio Fontanas „concetto spaziale“ erinnern.
Text: Barbara Dieth Kunsthistorikerin