Andrea Rüegsegger
Zur Person
(*1978, Zürich)
“Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Wissenschaft und Kunst steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern oder staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“
Albert Einstein
Zur Arbeit
Andrea Rüegsegger beschäftigt sich seit 2003 intensiv mit der Fotografie, seit 2005 stellt sie ihre Arbeiten regelmässig 1-2 mal pro Jahr aus.
Ihre Inspiration ist vor allem die Natur, ihre Fotos entstehen häufig dann, wenn die Natur ihre unterschiedlichsten Erscheinungsformen zeigt und sie die Umgebung in verschiedenste Stimmungen taucht.
Oftmals erkennt man die Schönheit solcher Situationen erst, wenn man stehen bleibt, inne hält und diese Eindrücke auf sich einwirken lässt. Beispielsweise, wenn Nebel die Umgebung in einen geheimnisvollen Ort verwandelt, wenn nach Neuschnee alles märchenhaft verschneit ist oder bei Morgendämmerung im Wald.
Es sind dabei oft Details, welche die Künstlerin ansprechen, wie zum Beispiel vom Regen leuchtendes Moos auf Steinen und an Bäumen, Eisstacheln, die sich wegen der feuchten Winterluft an den Zweigen bilden oder über dem Wald aufsteigender Dunst.
Ein weiteres Thema von ihr sind Nachtbilder, in der Natur aber auch in der Stadt, verlassene Plätze die ansonsten belebt sind. Ihr gefällt es wie die verschiedenen Lichter in der Nacht einem Ort ein neues Gesicht geben, ihn in intensive Farben taucht und wie sich die beleuchteten Dinge, die bei Tageslicht vielleicht kaum auffallen, von der schwarzen Umgebung abheben und in der Nacht zur Hauptrolle werden.
Im Kunstraum werden frostige Bilder von Andrea Rüegsegger zu sehen sein. Bei den hohen Temperaturen im Sommer sehnt sich doch mancher nach einer Abkühlung. Hier sollen ihre Bilder zumindest für eine optische Erfrischung sorgen.

