Wanda Tschill Nay
Wanda Nays skulpturales Werk setzt sich oft mit bildhauerischen Fragen der Materialität, der Masse, der klas- sischen Form und des Gleichgewichts auseinander. ihre Arbeit pendelt zwischen ausserordentlicher Fragilität, Feinheit und sehr massiven grossformatigen, überdimensionalen objekten. in ihren dreidimensionalen Werken begegnen wir oft Alltags gegenständen die uns vertraut sind wie einkaufskörbe, Taschen, Bilder, Schränke, Filzstifte, esswaren oder faulendes obst. Wanda Nay rückt das Alltägliche und fast Banale in den Vordergrund. Sie kreiert damit etwas Neues, oft Spektakuläres, indem sie das Gegebene mittels Verzerrung, Vergrösserung oder einer neuen Komposition verfremdet. Sie gibt dem Betrachter einen neuen und oft humorvollen Blick auf die ‚Dinge des Lebens‘. Nebst dem Material ist die Zeit ein wichtiger Faktor in Wanda Nays Arbeiten. Ausgehend von Materialien und deren Funktionalitäten verändern sich Werke; sie können abbrechen, sich endlos bewegen oder gar verfaulen. Die Künstlerin macht die Vergänglichkeit der Materie deutlich und reinszeniert den klassischen Vanitasgedanken.








